Warum wir die Gedenktafel zu Ereignissen der NS-Zeit in Wetzlar unterstützen
Statement von Oliver Barta

Bosch Thermotechnik und seine Marke Buderus unterstützen »Wetzlar erinnert e.V.« bei der wichtigen Aufgabe, historisch-politische Bildung zum Thema Zwangsarbeit gerade in der Industriestadt Wetzlar zu fördern. Die Gedenktafeln sowie die weiterführende Internetseite bieten Einstiegsmöglichkeiten für unterschiedliche Zielgruppen und stellen damit eine große Reichweite sicher.

Die Aufarbeitung der Beschäftigung von Zwangsarbeitern in den beiden Weltkriegen und die Veröffentlichung der Ergebnisse hat bei Buderus/Bosch Thermotechnik eine lange Tradition: Buderus ist im Jahr 2000 der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« beigetreten. 2001 erschien Band 3 der Unternehmensgeschichte über die Jahre 1932 bis 1995. Darin schildert der Wirtschaftshistoriker Hans Pohl auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Zwangsarbeiter bei Buderus.

Nach der Zusammenführung der Heiztechnikaktivitäten von Bosch und Buderus 2004 im Geschäftsbereich Thermotechnik von Bosch veröffentlichten Rainer Haus und Hans Sarkowicz 2006 das Buch »Feuer und Eisen. 275 Jahre Wärme von Buderus«, in dem erneut die Beschäftigung von Zwangsarbeitern bei Buderus im Ersten und im Zweiten Weltkrieg ein wichtiges Thema ist.

Oliver Barta
Standortleiter von Bosch Thermotechnik in Wetzlar

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Unternehmensgeschichte von Buderus

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Homepage über die Geschichte von BUDERUS

Tafelstifter für die Gedenktafeln:

Tafel 2: Zu Ehren des Buderusarbeiters Erich Deibel
Tafel 3: Zwangsarbeiterlager »Hermannsteiner Str.« (Buderus)
Tafel 4: Tafel zur Aufklärung über die NSDAP-Kreisleitung

Hintergrundinformationsseiten:

für die Tafel 2: Zu Ehren des Buderus-Arbeiters Erich Deibel
für die Tafel 4: Zur information über die Verbreichen der NSDAP
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