Fahrt zur Gedenkstätte Breitenau
Die erste hessische Gedenkstätte zur NS-Zeit

Unsere Gedenkstättenfaht 2021 wird uns

am Sa., 9. Oktober 2021
zur Gedenkstätte Breitenau
Brückenstraße 12 | D 34302 Guxhagen

führen. Hierbei haben wir folgenden Zeitplan vor Augen – vorausgesetzt, dass sich die Fahrpläne im ÖPNV bis dahin nicht entscheidend verändern:

Wir fahren mit dem ÖPNV mit Umstiegen in Gießen, Kassel-Wilhelmshöhe zum Bahnhof Guxhagen. Die Gedenkstätte ist fußläufig in 15 Min. erreichbar.

Die Fahrt wird voraussichtlich um 8:30 Uhr am Bahnhof Wetzlar beginnen und dort spätestens gegen 19:00 Uhr beendet sein.
Für die An- und Abreise muss mit jeweils zwei 3/4 Stunden gerechnet werden.

Für das inhaltliche Programm wird uns ein Zeitkorridor von ca, vier Stunden zur Verfügung stehen. Außerdem werden wir in einer nahe gelegenen Gaststätte eine Mittagspause einlegen. Unser Programm wird aus folgenden Elementen bestehen:

    • Selbststudium von Akten und Dokumenten
    • Vorträgen zu dem Ort als frühes KZ usw. sowie der Nachkriegsgeschichte

Die Feinabstimmung des Programms wird mit der dortigen Gedenkstättenleitung bis Herbst 2020 abgestimmt und hier veröffentlicht werden.

Es ist von einem TN-Preis von 12,– Euro auszugehen (für Vereinsmitglieder 8,– €).

Wenn Sie Interesse an einer Mitfahrt haben, dann melden Sie sich bitte über unser Anmeldeformular unverbindlich an. Wir halten Sie dann direkt auf dem Laufenden, was die Feinplanung betrifft.

ACHTUNG: Unsere weitere Planung setzt natürlich voraus, dass sich die durch die Corona-Pandemie bedingte Ausnahmesituation bis dahin soweit behoben hat, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse eine derartige Gruppenfahrt wieder zulassen.

Hintergrundinformationen über das ehemalige Kloster Breitenau und seine jüngere Vergangenheit:

Passende Passagen zum Lesen im Akkordeon anklicken.

Breitenau ist ein Ortsteil von Guxhagen

Dieser liegt 15 km südlich von Kassel. Im Mittelpunkt dieses Ortsteils steht das ehemalige Benediktinerkloster Breitenau, das aus dem 12. Jahrhundert stammt.

Noch heute sind wesentliche Teile des alten romanischen Klosters erhalten: die Kirche, eine alte Zehntscheune, ein Wehrturm und die Klostermauer. In Kunstführern wird Breitenau häufig als eines der schönsten Beispiele romanischer Architektur in Hessen bezeichnet. Das Kloster wurde allerdings schon im 16. Jahrhundert aufgelöst und danach hatte Breitenau eine sehr wechselvolle Geschichte.

Im letzten Jahrhundert begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte Breitenaus:
1874 wurde dort ein Arbeitshaus eingerichtet; eine »Besserungsanstalt« für Menschen, die als »arbeitsscheu« bezeichnet wurden, Bettler, Landstreicher und Prostituierte. Außerdem wurden dort auch Jugendliche eingewiesen, die als »verwahrlost« galten. Schließlich gab es noch ein Altersheim. Die Einrichtung nannte sich »Landesarbeitsanstalt und Landesfürsorgeheim Breitenau« und bestand bis 1949, also bis nach dem Zweiten Weltkrieg.

Frühes Konzentrationslager

Unmittelbar nach der Machtübertragung auf Adolf Hitler wurden Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschafter verfolgt und in Konzentrationslagern inhaftiert. Dieses System des Terrors kann beispielhaft an Persönlichkeiten aus der Region verdeutlicht werden. Die Verhaftungen erfolgten ohne Gerichtsverfahren und ohne richterlichen Beschluss, allein auf der Grundlage der sogenannten »Schutzhaft«. Ab dem Frühjahr 1933 wurde damit begonnen, die ersten offiziellen »Konzentrationslager für politische Schutzhäftlinge« einzurichten. Zum einen reichten die Gefängnisse für die vielen Verhafteten nicht mehr aus, zum anderen sollten die provisorischen Haftstätten (die sogenannten »Schutzhaftlager«) aufgelöst und durch staatlich kontrollierte Konzentrationslager ersetzt werden. Insgesamt wurden etwa 70 solcher, wie man heute sagt, »frühe Konzentrationslager« im gesamten Reichsgebiet eingerichtet. In Hessen existierten zwei dieser Lager: das eine befand sich in Osthofen bei Worms und war ein Lager für politische Gegner aus dem Bereich Süd- und Mittelhessen, das andere war das KZ Breitenau für Gefangene aus dem Regierungsbezirk Kassel, der damals bis nach Hanau reichte.

Das Konzentrationslager Breitenau wurde am 15. Juni 1933 eingerichtet. Die Unterkünfte des Konzentrationslagers befanden sich zunächst im Mittelschiff der ehemaligen Klosterkirche. Unmittelbar hinter der Orgelwand der Gemeindekirche wurden die Gefangenen in großen Schlafsälen auf Strohlagern und Holzbetten untergebracht. Gleichzeitig gab es in diesem Teil des Kirchengebäudes Unterkunftsräume für die Wachmannschaft, die zuerst aus SA- und später aus SS-Männern bestand. Als das Mittelschiff der Kirche für die Gefangenen nicht mehr ausreichte, wurde das »Landarmenhaus« hinzugenommen und als Block II bezeichnet. In Breitenau waren in der Zeit von Juni 1933 bis März 1934 nachweislich 470 politische Gefangene inhaftiert. Sie kamen aus 139 hessischen Gemeinden, zum Teil in »Sammeltransporten«.

Ähnlich wie die anderen frühen KZs war auch Breitenau kein Vernichtungslager, sondern ein Lager, in dem politische Gegner gedemütigt, gequält und eingeschüchtert wurden. Durch hartes Arbeiten, Essensentzug, Schikanen und Misshandlungen sollten die Gefangenen dahin gebracht werden, sich nach der Entlassung aus dem Lager bedingungslos unterzuordnen. Ihnen sollte jegliche Kraft und jeglicher Mut genommen werden, sich weiterhin gegen das Nazi-Regime aufzulehnen.

Jüdische Gefangene in Breitenau

Anhand von Fotos und Akten kann in der heutigen Gedenkstätte die Geschichte der Ausgrenzung und Entrechtung der jüdischen Mitbürger in Kassel nachvollzogen werden. Breitenau war für viele eine Station auf dem Weg in andere Konzentrationslager.

Zwangsarbeiter und Rüstungsindustrie

Zur Aufrechterhaltung der Rüstungsproduktion wurden mehrere Millionen Zwangarbeiter*innen nach Deutschland verschleppt, allein nach Kassel ca. 25.000. Bei Verstößen gegen die deutsche Arbeitsordnung wurden sie in das Arbeitserziehungslager Breitenau eingewiesen.

Im Zuge der Auflösung des Arbeitserziehungslagers wurden am 29. März 1945 gegen 11 Uhr morgens 30 bis 40 Schutzhaftgefangene (Männer) unter Bewachung von einem Gestapo-Mann und fünf bis sechs SS-Männern nach Kassel gebracht. Sie sollten dort, nach Aussage einer ehemaligen Gestapo-Mitarbeiterin, auf Befehl des Gestapostellenleiters Marmon, der in der Karwoche 1945 zum Kommandeur der Sicherheitspolizei ernannt worden war, auf einem Friedhof erschossen werden. Den Erschießungsbefehl hatte Marmon dem Obersturmführer S. mitgeteilt und dieser hatte ihn an den niederländischen Gestapo-Mann Erich B., der das Kommando begleitete, weitergegeben.

Zwischen 11 und 12 Uhr nachts kam das Kommando mit den Gefangenen wieder nach Breitenau zurück. Die Gefangenen waren in Kassel nicht erschossen worden, weil die Gestapo befürchtete, dass die amerikanischen Truppen Kassel eher als Guxhagen erreichen würden. Bei der Rückkehr in das Lager waren es noch 33 Gefangene; einigen der Männer war angeblich die Flucht gelungen. Die Gefangenen wurden nach ihrer Ankunft von dem Nachtaufseher in den Flur des Zellenbaus eingeschlossen. Anschließend wurden von den verbliebenen Schutzhaftgefangenen, die am kommenden Tag evakuiert werden sollten, zehn ausgewählt, um am Fuldaberg das Massengrab auszuheben. Einer der am Massenmord beteiligten Gestapo-Männer sagte später aus: »Gegen Mitternacht (…) habe ich in Breitenau von Kriminal-Kommissar und SS-Hauptsturmführer Engels den Auftrag bekommen, zusammen mit Kriminalassistent N. und fünf bis sechs SS-Leuten die Grabung eines Loches durch Häftlinge vorzunehmen. Er wurde mir gesagt, dass es für Leichen von Plünderern, die erschossen werden sollten, dienen würde. Den Häftlingen sollten wir sagen, es sei zum Vergraben von Akten.«

Der französische Gefangene Rene B. war unter den Gefangenen, die das Grab ausheben mussten. Hierzu bekamen sie von der Gestapo Hacken und Schaufeln. »Wir alle zitterten vor Angst. Wir gingen um das Lager herum abwärts, dann an der Fulda entlang. Ein kleiner Wald lag vor uns und wir blieben am Waldrand stehen. Es war ein Kiefernwald. Dort mussten wir – vor den Mündungen von zwei auf uns gerichteten Maschinengewehren – eine Grube von drei mal zwei Meter ausheben, und diese Arbeit musste bis Mitternacht beendet sein. Es ist wohl unnötig, unsere Gedanken groß zu beschreiben, denn wir ahnten, dass sich hier ein Drama abspielen würde. Aber für wen? Für uns? Oder für andere? Ich kann sagen, dass niemand mehr fähig war, unter dem hier herrschenden Terror zu reagieren! Wir kamen mit unserer Grube nicht recht voran. Wir waren auf Fels gestoßen, trotzdem waren wir gegen zwei Uhr morgens mit unserer Arbeit fertig.«

Während die Gefangenen unter Bewachung von einigen SS-Männern bei dem Grab warten mussten, gingen die beiden Gestapoleute mit den anderen SS-Männern in das Lager Breitenau zurück. Dort erhielten sie von Engels den Befehl, gemeinsam mit dem SS-Sturmscharführer und Kriminalsekretär Peter Frischkorn die Erschießung durchzuführen. Die Gefangenen wurden nacheinander in drei Gruppen aus dem Zellenbau herausgeholt. Ein SS-Obersturmführer der Gestapo hatte eine Liste bei sich, aus der er jeweils 10 Gefangene aufrief. Anschließend wurden immer zwei Gefangene mit Stricken aneinandergefesselt und dann zum vorbereiteten Massengrab geführt. Die letzten drei der 33 Gefangenen blieben von der Ermordung verschont. Nach Aussage des Nachtaufsehers habe der Gestapo-Mann sie in drei Einzelzellen gesperrt und daraufhin das Zellengebäude verlassen.

Die Gefangenen wurden vor den Augen derjenigen, die das Grab ausgehoben hatten, ermordet: »Es wurde uns befohlen, 20 Meter zurückzugehen. Da sahen wir 10 Gefangene in Handschellen kommen, immer zwei zu zwei verbunden. Die SS befahl ihnen, am Rand der Grube niederzuknien mit dem Gesicht zur Erde. Dann töteten sie sie durch Genickschuss.

Nachkriegszeit

Aber auch nach dem Krieg legen sich tiefe Schatten auf diesen Ort. Im dortigen Fürsorgeheim befand sich das Jugendheim für die eingewiesenen Fürsorgezöglinge, eine Gruppe für minderjährige Mütter und ein Altersheim. Bei den eingewiesenen Fürsorgezöglingen handelte es sich um Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 21 Jahren. Sie stammten überwiegend aus sozial schwachen Familien, waren zum Teil schon in anderen Erziehungsheimen gewesen und galten als besonders verhaltensauffällig und »gefährdet«.

Auf einer Mitte November 1969 stattfindenden Pressekonferenz im Jugendheim wurde der generelle Vorwurf, die Mädchen nicht genügend auf das Leben draußen vorzubereiten zwar energisch zurückgewiesen, aber zahlreiche Kritikpunkte konnten nicht entkräftet werden: Die Mädchen arbeiteten in der Tat für die Industrie, im Kuh- oder Schweinestall, auf dem Felde und in der Küche. Daneben gab es allerdings eine Heimberufsschule mit praxisbezogenen Fächern wie Gesundheitserziehung, Ernährungs- und Nahrungsmittelkunde, Hauspflege, hauswirtschaftlichem Rechnen, Sozialkunde und Lehrwerkstätten. Die Führung des Heimes richtete sich, wie es hieß, nach den Richtlinien des Landesjugendwohlfahrtsausschusses. Diese müssten vor Jahrzehnten entstanden sein, bemerkte dazu der Chefreporter der Hessischen Allgemeinen, denn im Heim sei verboten: »zu rauchen, eigene Sachen zu verschenken oder zu tauschen, sich zu schminken, zu pfeifen, zu tanzen, laut zu reden. Bis vor Wochen gab es keine Tageszeitung. Jetzt soll bald eine ins Heim kommen. (…) An jedem zweiten Sonntag dürfen Briefe geschrieben werden. Die eingehende Post wird generell kontrolliert, Pakete werden im Beisein der Erzieher geöffnet.«

Der Untersuchungsbericht aus Marburg gelangte im Oktober 1969 an die Öffentlichkeit und führte zu einer großen Pressekampagne, die überaus emotional geprägt war. Nicht nur in der nordhessischen Presse, sondern auch in der Frankfurter Rundschau und im SPIEGEL erschienen Berichte, in denen sich Vorwürfe und Rechtfertigungen gegenüberstanden. Gleichzeitig dehnte sich die Kritik an den Erziehungsmethoden auf andere Erziehungsheime in Hessen aus und mündete in der von Studenten und Schülern getragenen so genannten Heimbewegung. Vor verschiedenen Heimen fanden Demonstrationen statt. Schüler und Studenten organisierten Informationsveranstaltungen, so z.B. das »Schülerkomitee« der Geschwister-Scholl-Schule in Melsungen. Es veranstaltete Mitte Dezember 1969 im »alten Casino« in Melsungen eine Podiumsveranstaltung, zu der das Schülerkomitee neben einem Diplom-Psychologen, einem Vertreter des Instituts für Sonderschulpädagogik in Marburg und einer Sozialarbeiterin des Landeswohlfahrtsverbandes auch Ulrike Meinhof eingeladen hatten. Sie hatte mit einer Sendung im Hessischen Rundfunk am 07.11.1969 den Anstoß für eine Demonstration der Melsunger Gymnasiasten in Guxhagen gegeben.

Am 16. Dezember 1969 wurde über die Presse erklärt, dass der Hessische Sozialminister eine grundsätzliche Überprüfung der Erziehungsheime eingeleitet und hierzu einen Beirat gebildet habe. Vier Jahre später, im Dezember 1973 wurde das Jugendheim Fuldatal als letztes geschlossenes Erziehungsheim in Hessen aufgelöst. Mit der Auflösung des Mädchenerziehungsheimes war nach fast 100 Jahren die Tradition der geschlossenen Anstalt Breitenau beendet.

Im Januar 1974 wurde auf dem Gelände ein offenes psychiatrisches Krankenhaus für etwa 80 Patienten eingerichtet.

Wie Historiker der UNI Kassel auf die Akten des Lagers Breitenau stießen.

Ein Bericht von Prof. Dr. Dietfrid Krause-Vilmar
Die Entdeckung der Geschichte des Lagers Breitenau geschah erst spät und durchaus zufällig.

Im Jahr 1979 war ich an einem Forschungsvorhaben zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Kassel beteiligt. Ich hatte mehrere »Veteranen« der Kasseler Arbeiterparteien befragt und mich dabei auch für die politische Lebensgeschichte meiner Gesprächspartner interessiert. Einer von diesen war Max Mayr in Rothenditmold; er war von Beruf Dreher und hatte früher bei Henschel gearbeitet. Er gehörte zu einer kleinen politisch aktiven Gruppe, dem sogenannten »Internationalen Sozialistischer Kampfbund«. Max Mayr hatte von Anbeginn gegen die Nazis gekämpft. Er war von diesen verfolgt und in das KZ Buchenwald eingesperrt worden, wo er als »Häftlingsschreiber« arbeiten musste. Max Mayr hatte das Lager Buchenwald überlebt und war nach dem Krieg im Kasseler Regierungspräsidium mit Fragen der Entschädigung und Wiedergutmachung befasst.

Als ich mit ihm im Oktober 1979 sprach, erwähnte er mehr beiläufig – er wusste dies aus seiner Zeit nach dem Krieg im Regierungspräsidium Kassel –, dass sich beim Landeswohlfahrtsverband Hessen in Breitenau, Guxhagen eine Liste befände, die sämtliche aufgenommenen politischen Häftlinge des KZ Breitenau enthielte.

Ich konnte dies kaum glauben, denn mir war bekannt, dass unmittelbar vor Kriegsende zahlreiche NS-Dokumente und -Akten vernichtet worden waren – die das taten, wussten nur zu genau, warum hier Eile geboten schien.

Am nächsten Vormittag fuhren ein Kollege und ich nach Breitenau, um nach den KZ-Akten zu fragen. Und in der Tat: Im Keller des Verwaltungsgebäudes stießen wir nicht nur auf die von Max Mayr erwähnte Liste der politischen Gefangenen des KZ Breitenau in den Jahren 1933 und 1934. Wir staunten nicht schlecht, als wir darüber hinaus ungefähr 3.000 Individualakten der Schutzhaftgefangenen Breitenaus aus den Jahren 1940 bis 1945 und zahlreiche Korrespondenzen aus der Nazizeit in Händen hielten. Breitenau hatte also im Kriege zur Unterbringung von Schutzhaft-Gefangenen gedient – das war bislang allgemein nicht bekannt!

Diese Akten – das war unser erster Eindruck – gehörten an die Öffentlichkeit! Ich fand Studierende und Mitarbeiter unserer Hochschule, mit denen gemeinsam ich eine Ausstellung vorbereitete. Unter dem Titel »Erinnern an Breitenau 1933–1945« wurde sie im Herbst 1982 von der »Projektgruppe Breitenau« in Kassel gezeigt. Andere Studenten begannen, sich in Examensarbeiten mit Einzelfragen der Geschichte Breitenaus zu befassen.

Die ersten Zeitzeugen, nach denen wir suchten, meldeten sich; einige von ihnen besuchten uns, andere überließen uns Zeugnisse ihrer Haftzeit. Im Dezember 1983 lud uns der Landeswohlfahrtsverband ein, die Ausstellung in seinen Räumen in Guxhagen zu zeigen. Seit dem Sommer 1984 gibt es die Gedenkstätte Breitenau.

Die Gedenkstätte Breitenau ist die erste ihrer Art auf Hessischen Boden und besteht seit Mitte 1984

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