Warum wir die Gedenktafel zu den Ereignissen der NS-Zeit in Wetzlar unterstützen
Statement von Dr. Oliver Nass

Die 2011 von Elsie Kühn-Leitz’ Kindern, Knut Kühn-Leitz und Cornelia Kühn-Leitz (verh. Nass), gegründete gemeinnützige Ernst Leitz Stiftung hat den Erhalt des von Ernst Leitz II gebauten und von Bruno Paul gestalteten Haus Friedwart in Wetzlar sowie die Förderung von Kultur und Völkerverständigung im Andenken an Ernst Leitz I, Ernst Leitz II und Elsie Kühn-Leitz zum Auftrag.

Die Erinnerung an die Gestapo-Haft hat Elsie Kühn-Leitz ein Leben lang begleitet und war zugleich eine Quelle für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement im Dienste der Kultur und Völkerverständigung, das sie bis 1985 von Haus Friedwart aus gestaltete.

Die Ernst Leitz Stiftung unterstützt Wetzlar erinnert in seinem Projekt, die Erinnerung an die Schrecken des Nazi-Regimes mit Gedenktafeln zu Orten und Personen der Wetzlarer Geschichte lebendig zu erhalten. Der Mut von Elsie Kühn-Leitz und ihrem Vater Ernst Leitz II, Verfolgten des Nazi-Regimes zu helfen, bleibt uns ein Vorbild und die Erinnerung an die dunkelste Periode unserer Geschichte eine mit jeder Generation immer wieder neu zu erarbeitende Aufgabe.

Dr. Oliver Nass
Vorsitzender
Ernst Leitz Stiftung

Homepage der Ernst Leitz Stiftung

Tafelstifter für die Gedenktafel:

Tafel 8: Gestapo-Verhörstelle im Aldefeldschen Haus (als PDF)

Hintergrund-Informationsseite:

Informationen zur Tafel »Gestapo-Verhörstelle«