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»Kinder des Kriegs«
Gisela Jäckel wird am 4. Mai 2020 im Abendprogramm der ARD erzählen.

20:15 Uhr, nach der Tagesschau
am Montag, 4. Mai 2020 im 1. Programm (ARD)

Ende Januar (2020) hat Gisela Jäckel in einem Frankfurter Fernsehstudio über zwei Stunden dem Historiker Jan N. Lorenzen als Gesprächspartnerin für eine Fernseh-Sendung zur Verfügung gestanden, deren Ausstrahlung am Mo., dem 4. Mai zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr in der ARD geplant ist.

Der als freier Autor und Regisseur tätige Lorenzen ist für zwei Wochen mit einem Fernsehteam in der ganzen Republik unterwegs gewesen, um Zeitzeugen zu interviewen, die aus den letzten Kriegsmonaten und vom Leben unmittelbar nach dem Krieg erzählen. Die Sendung wird von der Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft Hoferichter & Jacobs produziert. Irmi Richter von WETZLAR ERINNERT e.V. begleitete Gisela Jäckel auf der Fahrt in das Frankfurter Studio.

Vor einem halben Jahr war die Redaktion von Hoferichter & Jacobs bei ihren Recherchen auf das DP-Lager (Displaced Persons) in Wetzlar gestoßen, in dem bis 1949 bis zu 4.500 Menschen, die die Konzentrationslager überlebt hatten, untergebracht waren, bevor diese nach Palästina oder in die USA übersiedelten. Bei Wetzlar Erinnert fragte die Redaktion an, ob man Zeitzeugen kenne, die für diese Sendung infrage kommen. »Mit Menschen aus dem DP-Lager konnten wir leider nicht dienen, aber mit einem damals 10-jährigen Mädchen, das ab und an der Straße zur Sixt von Armin-Kaserne schaute, ob sie dort ihre Mutter wiederfinden kann«, erläutert Irmi Richter. Gisela Jäckels Mutter Rosa Best war als Jüdin 1942 nach Auschwitz verschleppt und dort 1944 ermordet worden.

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