Wollen Sie unser Projekt anderenorts durchführen oder aufbauen?
Dabei können wir helfen!

Sie haben Interesse an unserem Projekt gefunden und wollen es an einem anderen Ort durchführen? Dann geben wir Ihnen gerne Starthilfen. Zur ersten Orientierung dient unsere spezielle Führung für Multiplikatoren*innen.

Wir sehen die Herausforderung: Die Zeitzeugen*innen von damals sterben aus.

  • Doch wie können wir künftig die NS-Verbrechen und -Völkermord den künftigen Generationen vermitteln und dabei demokratiestärkend das Bewusstsein vermitteln, wachsam zu sein. Dafür zu sorgen, dass sich derartiges niemals mehr wiederholen kann?
  • Wie können wir das eigentlich Unvorstellbare so vermitteln, dass sich Menschen heute und künftig ein Bild von der dunkelsten Epoche der deutschen Geschichte machen, Empathie für die Opfer und Verachtung für die Täter entwickeln können?

Die heutigen Dokumentations-, Bildungs- und Gedenkstätten an den Orten der NS-Konzentrations- und Vernichtungslager in ganz Europa leisten hierzu wichtige Beiträge. Sie können aber nicht ersetzen, dass zur Entstehung dieser Lager und zur gesellschaftlichen Akzeptanz über deren Dasein eine Vorgeschichte gehört. Wie konnte es sein, dass

  • viele aus den Eliten der Wirtschaft, des Militärs, der Politik und Medien am Ende der Weimarer Republik der NSDAP und Adolf Hitler politisch und finanziell den Weg zur Macht bereitet haben?
  • gleichzeitig der deutsche Faschismus zu einer gigantischen Massenbewegung werden konnte?
  • und die Gleichschaltung des Staatsapparates und aller gesellschaftlichen Bereiche nach der Machtübergabe am 30. Januar 1933 so schnell und reibungslos funktioniert hat?

Der Faschismus fand nicht nur in Dachau, Buchenwald, Auschwitz, Majdanek, Treblinka … statt, sondern in jeder Wohnsiedlung, jedem Betrieb, jeder Schule und Familie. Der Weg der Erinnerung zeigt auf, wie die Gleichschaltung der deutschen zu einer faschistischen Gesellschaft im Alltag stattfand und eine Befreiung aus der totalitären Gewalt des NS-Staates den Deutschen (und Österreichern) selbst unmöglich wurde.

Mit der Multiplikatoren*innen-Führung zeigen wir auf:

  • Warum und wie das Projekt dieser antifaschistischen Stadtführung entstanden ist;
  • wie man die örtlichen Ereignisse recherchieren und in die reichsweite Entwicklung von 1919 bis 1945 einbetten kann;
  • welche Voraussetzungen und Kompetenzen man inhaltlich, methodisch, personell, organisatorisch und technisch braucht, um den Weg der Erinnerung anderenorts in ähnlicher Form durchzuführen;
  • welche politischen und finanziellen Voraussetzungen nötig sind und welche Unterstützung es hierfür geben kann;
  • wie wir Ihnen helfen können, Ihr Projekt in der Planungs- und Aufbauphase zu unterstützen.

Ganz nebenbei erfahren Sie auch vieles über die Ereignisse der NS-Zeit in Wetzlar, weil diese Gegenstand dieser speziellen Führung bleiben.

Eine Gruppe von mind. 5 bis 10 Mitstreiter*innen sollte man haben.
Wenn sie hierzu Interesse und Lust haben, dann melden Sie sich bitte bei:

WETZLAR ERINNERT e.V.

c/o Ernst Richter
Helgebachstraße 32
D 35578 Wetzlar
—› Mail senden?

Tel.: +49(0) – 94 40 82 32

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