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SUMMARY:Lern-und Erinnerungsort Weilmünster
DESCRIPTION:Feierliche Eröffnung\nin der historischen Klinikkapelle der Vitos-Klinik\nWeilstraße 10 | D 35789 Weilmünster\n\nDo.\, 21. September 2026\nBeginn: 17:30 Uhr\nWeilmünster\nLern- und Eerinnerungsort \nMit dem Lern- und Erinnerungsort Weilmünster entsteht am historischen Tatort eine dauerhafte Ausstellung über die nationalsozialistischen Krankenmorde in der ehemaligen Landesheilanstalt Weilmünster. Zwischen 1939 und 1945 wurden hier mehrere tausend Menschen mit psychischer Erkrankung sowie Menschen mit Behinderung entrechtet\, misshandelt und ermordet oder in die Mordanstalt Hadamar deportiert. \nDer Lern- und Erinnerungsort verbindet historische Forschung mit Bildungsarbeit und öffentlicher Auseinandersetzung. Er richtet den Blick bewusst auch auf die Gegenwart und lädt dazu ein\, über Menschenwürde\, Ausgrenzung und gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken. \nUnser Partnerverein – Weilburg erinnert e.V. – lädt Sie herzlich ein\, diesen besonderen Ort gemeinsam zu eröffnen. \nEine Teilnahme an der Eröffnungsfeier nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Anmeldung erfolgt unter nachfolgendem Link bis spätestens zum 15.09.26: \nEinladungskarte des Veranstalters (PDF)Zur Teilnahmeanmeldung (bis 15.09.2026) Details\nüber das Pogramm der Eröffnungsveranstaltung und zu dem Projekt unseres Partnervereins Weilburg erinnert e.V.\nGewünschte Details durch Mausklick öffnen \nProgramm – Ablauf\nAb 17:15 Uhr:Einlass \n17:30 Uhr:Festakt im Wintergarten von Haus 5 \n\nGrußworte\nZum Projekt und zur Ausstellung\nZur Ausstellungsgestaltung\nTheaterbeitrag\n\nca. 18:45 Uhr:Gemeinsamer Gang zur historischen Klinikkapelle \nca. 18:50 Uhr:Feierliche Eröffnung und Banddurchschnitt\,Ausstellungsbesichtigungsowie anschließendesGet-together mit Imbiss und Getränken \nRedebeiträge während des Festakts:\nMIT REDEBEITRÄGEN VON \n\nSusanne SimmlerLandesdirektorin des LandeswohlfahrtsverbandesHessen\nMario KoschelBürgermeister der Gemeinde WeilmünsterDr. Sebastian SchönemannStellvertretender Leiter der Gedenkstätte HadamarEsther StortoGeschäftsführerin der Vitos Weil-Lahn gGmbHMarkus HuthVorstandsvorsitzender Weilburg erinnert e. V.Anja Horstmann M. A.Historikerin und KuratorinGerald Lohninger und Hans KropshoferKropshofer*Lohninger – Büro für Kunst oder Gestaltung\, Linz\n\nBedeutender Schritt für die regionale Erinnerungsarbeit\nWeilburg erinnert e. V. hat einen Raum für den neuen Lern- und Erinnerungsort zu den NS-Krankenmorden in Weilmünster gefunden. Vitos Weil-Lahn stellt dem Verein dafür die Kapelle auf dem Klinikgelände in Weilmünster zur Verfügung. Esther Storto (Geschäftsführerin Vitos Weil-Lahn) und Axel Riedl (Technischer Leiter von Vitos Weil-Lahn am Standort Weilmünster) übergaben dazu symbolisch den Schlüssel an Markus Huth\, Vorsitzender von Weilburg erinnert\, und Anja Horstmann\, Historikerin und Projektleiterin des Vereins. \nZentraler Schauplatz der NS-Euthanasieverbrechen \nDie Landesheil- und Pflegeanstalt Weilmünster war ein zentraler Schauplatz der NS-Euthanasieverbrechen in Hessen. Als größte Zwischenanstalt für die Tötungsanstalt Hadamar wurden mehr als 3.000 Menschen von Weilmünster nach Hadamar deportiert und dort in der Gaskammer ermordet. Zudem wurden in Weilmünster selbst rund 3.000 Menschen durch überdosierte Medikamentengaben\, Misshandlungen und systematische Mangelernährung ermordet. Diese Geschichte ist bislang kaum bekannt – insbesondere in der Region. Der neue Lern- und Erinnerungsort in der historischen Klinikkapelle soll dies ändern: Ziel ist es\, historische Aufklärung mit aktuellen ethischen Fragen zur Wertschätzung menschlichen Lebens zu verknüpfen. \nZeit tiefgreifender Veränderungen am Klinikstandort\nDer geplante Übergang der Neurologie an das Kreiskrankenhaus in Weilburg und die Schließung der Vitos Klinik für Psychosomatik markieren eine Zeit tiefgreifender Veränderungen für den Klinikstandort. Vitos Weil-Lahn ist das Andenken der dort im Nationalsozialismus ermordeten Menschen ein wichtiges Anliegen. Der Lern- und Erinnerungsort\, der von „Weilburg erinnert“ und Vitos in der Klinikkapelle gemeinschaftlich errichtet wird\, steht daher nicht nur für historische Verantwortung\, sondern auch für ein klares Bekenntnis zu gesellschaftlichen Werten in einem sich wandelnden Umfeld. \nBesondere Verantwortung zur Aufarbeitung der Geschichte\nVitos Geschäftsführerin Esther Storto betont: »Als Nachfolgegesellschaft der damaligen Institution tragen wir eine besondere Verantwortung\, die Geschichte aufzuarbeiten und gleichzeitig eine Zukunft zu gestalten\, in der allen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht wird.« \nAuch PD Dr. med. Christoph Best\, ärztlicher Direktor des Klinikums am Standort Weilmünster\, ist gespannt auf den Lern- und Erinnerungsort: »Ich freue mich immer\, wenn ich Schülergruppen auf unserem Klinikgelände sehe: Junge Menschen\, die die Zukunft gestalten und zugleich an die Geschichte erinnern. Aktuell ist es wichtiger denn je\, ganz bewusst in diese dunkle Zeit der NS-Krankenmorde zurückzublicken.« \nFörderung durch die Deutsche Postcode Lotterie\nDie Erinnerungsarbeit in Weilmünster erhält großzügige finanzielle Unterstützung: Die Deutsche Postcode Lotterie fördert die Erinnerungsarbeit zur NS-Euthanasie des Vereins Weilburg erinnert e.V. mit 100.000 €. Dank dieser Förderung kann die theaterpädagogische Arbeit fortgesetzt und eine Ausstellung zur Erinnerung an die Verbrechen auf dem Klinikgelände geschaffen werden. \nKatja Diemer\, Head of Charities bei der Deutschen Postcode Lotterie\, erklärte: »Wir freuen uns\, dass wir dank unserer zahlreichen TeilnehmerInnen dieses bedeutende Projekt unterstützen können. Zusammen mit Weilburg erinnert e. V. und allen weiteren über 2.400 Organisationen\, die wir bereits gefördert haben\, setzen wir uns für Mensch und Natur sowie eine bessere Welt ein – das ist unser #PostcodeEffekt. Für die Umsetzung wünschen wir viel Erfolg.« \nEin lebendiger Ort des Lernens\nDer Lern- und Erinnerungsort setzt auf innovative Konzepte wie »New Learning«\, um insbesondere junge Menschen anzusprechen. \nNeben einer modernen Ausstellung sind interaktive Workshops geplant\, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden. So möchte Weilburg erinnert e.V. einen Ort schaffen\, der Bildung\, Begegnung und sozialen Zusammenhalt nachhaltig fördert. \nSpendenaufruf von Weilburg erinnert e.V. \n \n»Helfen Sie mit\, den Lern- und Erinnerungsort Weilmünster zu vollenden Aus einer gemeinsamen Forderung wird Wirklichkeit«\nDie historische Klinikkapelle in Weilmünster soll zu einem Ort des Erinnerns\, des Lernens und der Begegnung werden.  \nZu einem Ort\, an dem die Opfer nicht vergessen werden und an dem zukünftige Generationen aus der Geschichte lernen können. \nZurück zur Kalenderübersicht
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SUMMARY:Mitgliederversammlung Wetzlar erinnert e.V.
DESCRIPTION:Einladung zur Vereins-Mitgliederversammlung 2026\nGemäß § 8 Abs. 7 unserer Satzung laden wir alle Vereinsmitglieder und Interessierte zu unserer \nMitgliederversammlung\nam Dienstag\, 27. Oktober 2026\n17:30 bis 18:30 Uhr\nim Nachbarschaftszentrum Westend\nLucie-Kurlbaum-Beyer-Platz 2 | D 35578 Wetzlar\nGroßer Saal\n1. OG im Haus 2 \nrecht herzlich ein. In diesem Jahr steht vor allem die Wahl des Vorstandes an. \nNeben den Vereinsmitgliedern\, Fördermitgliedern und unserem Ehrenmitglied laden wir hierzu auch Freunde*innen\, Partner*innen ein\, die unsere Arbeit unterstützen bzw. auf unseren Verein angewiesen sind. Nach einer kurzen Pause wird im Anschluss zur Mitgliederversammlung der neue Schriftband des Vereins über den NSDAP-Kreisleiter Wilhelm Haus präsentiert: \n»… ich fühle Menschen gegenüber keine Schuld …«\nMachtanmaßung\, Machtausübung und Machtverlust des NSDAP-Kreisleiters Wilhelm Haus (1899-1955)\ndurch die beiden Autoren\nDr. Ulrich Mayer und Thomas Welling\nBeginn: 19:00 Uhr im selben Saal \nIm nachfolgenden Einzelheiten zur Versammlung\nPer Mausklick gewünschtes Detail öffnen:  \nTagesordnung\nAls Tagesordnung für die Mitgliederversammlung schlägt der Vorstand vor: \n\nEröffnung und Begrüßung\n\ndes Ehrenmitglieds\, neuer Mitglieder und von Gästen\nGrußworte\n\n\nKonstituierung der Mitgliederversammlung\n\nFeststellung der Tagesordnung und der Beschlussfähigkeit\nWahl der Schriftführung und der Versammlungsleitung\nEinsetzung einer Wahlkommission\n\n\nGeschäftsbericht des Vorstandes\n\nMitgliederentwicklung\nArbeit des Vorstandes\n(Verweis auch auf die Newsletter-Ausgaben 2025 / 2026)\n\n\nKassenbericht 2025\nBericht der Revision\nAussprache zum Geschäfts- und Kassenbericht\nEntlastung des Vorstandes\nAntrag zur Satzungsänderung\nWahlen\n\n\n\n\nWahl einer / eines Vorsitzenden\nWahl einer / eines stellvertretenden Vorsitzenden\nWahl einer Schriftführerin / eines Schriftführers\nWahl einer Kassiererin / eines Kassierers\nWahl von bis zu vier Beisitzer/-innen\nWahl der Kassenprüferinnen / Kassenprüfer\n\n\nAusblick auf das restliche Jahr 2026 und das Jahr 2027\nAnträge\nVerschiedenes\n\nUnterlagen zur Mitgliederversammlung\nDie Unterlagen zur Mitgliederversammlung erhalten die Vereinsmitglieder per Mail zugeschickt: \n\nProtokoll der Mitgliederversammlung vom 27.05.2025\nZu TOP 8: Vorschlag zur Neuformulierung des § 9\, Abs 2 (Beisitzer)\nUnd die gesamte Satzung\nZu Top 11 Anträge:\nAntrag zur Umwandlung der hessischen LAG-Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit als eingetragener Verein nach dem deutschen Vereinsrecht.\nVeranstaltungsflyer zu der Schriftpräsentation nach der Mitgliederversammlung\nAnfahrtsskizze zum Nachbarschaftszentrum Westend\n\nFür das leibliche Wohl wird gesorgt\nDas Café Freiraum\nder Wetzlarer Arbeitsloseninitiative wird uns mit Warm- und Kaltgetränken und Fingerfood verwöhnen. \nDas Café Freiraum im Nachbarschaftszentrum Westend\nInformationen zur Präsentation unserer neuen Schrift ab 19:00 UhrAnfahrtsskizze zum Nachbarschaftszentrum (PDF)
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SUMMARY:Die Schrift über »den kleinen Führer von Wetzlar«
DESCRIPTION:Präsentation der neuen Vereinsschrift:\ndurch die Autoren: \nDr. Ulrich Mayer und Thomas Welling\n»… ich fühle Menschen gegenüber keine Schuld …«\nÜber Machtanmaßung\, Machtausübung und den Machtverlust des NSDAP-Kreisleiters Wilhelm Haus (*1899 | † 1955) \nam Dienstag\, 27. Oktober 2026\n19:00 bis 21:00 Uhr\nNachbarschaftszentrum Westend\nLucie-Kurlbaum-Beyer-Platz 2 | D 35578 Wetzlar \nGroßer Saal | 1. OG im Haus 2 \nNS-Vergangenheit aufgearbeitet\nEin Stück Geschichte\, das lange verborgen blieb: Die Memoiren von Wilhelm Haus offenbaren\, wie er seine NS-Vergangenheit\nsah. Doch unsere beiden Autoren hinterfragen sein Selbstbild kritisch. \nDie Veranstaltung findet unmittelbar nach der Vereinsmitgliederversammlung im selben Raum statt. \nEinzelheiten zu der Veranstaltung in den Aufklappfeldern\nbitte gewünschtes per Maus-Klick öffnen \nVeranstaltungsablauf\n19.00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung\ndurch den Vereinsvorsitzenden von Wetzlar erinnert e.V. \n19.05 Uhr: Illustrierte Einführung\ndurch die beiden Autoren Ulrich Mayer und Thomas Welling \n19.40 Uhr: Gespräch mit den Autoren\nmit der Möglichkeit\, Fragen zu stellen \n20.10 Uhr: Verkauf des Schriftbandes\nauf Wunsch mit Handsignierung durch die Autoren\nHinweis: \nVereinsmitglieder von WETZLAR ERINNERT e.V. erhalten die Schrift gratis \nGespräche bei Getränken und Fastfood \n20.30 Uhr: Ausklang\nder Veranstaltung \nWarum bezeichnen wir Haus als den »kleinen Führer«?\nAuf dem Titelbild der Schrift ist ein Foto der NSDAP-Kundgebung zum »Nationalen Tag der Arbeit« im Jahr 1936 auf dem Wetzlarer Domplatz zu sehen. Von 1933–39 wurden derartige Kundgebungen am 1. Mai zelebriert. Hitlers Ansprachen aus Berlin wurden reichsweit per Radio live übertragen. Das Bild ist aus dem Zeitungsbericht des Wetzlarer Anzeigers vom 2. Mai 1936. Vorne am Mikrofon steht Wilhelm Haus (damals noch stellvertretender Kreisleiter). \nDie Aufschrift an der Bühnenfront »Der Kleine Führer von Wetzlar« wurde von uns in das Bild eingefügt als Anspielung auf die Rolle von Wilhelm Haus als NS-Kreisleiter in zweierlei Hinsicht: \n\nist der Begriff »der kleinen Führer« bzw. »der kleinen Hitlers« geprägt worden in der Forschung über die Rolle der NS-Kreisleiter. Die Kreisleiter waren von großer Bedeutung für die alltägliche Herrschaftspraxis des NS-Regimes. Mit der Gemeindeordnung von 1935 wurden sie zu kommunalpolitischen Beauftragten der Partei\, die bei Ernennung von Bürgermeistern und Gemeinderäten mitwirken sollten.\n»Alle Lebensbereiche zu erfassen und im nationalsozialistischen Sinne zu durchdringen«\, das war die Aufgabe\, die die Partei dem Kreisleiter zugedacht hatte. So steht es im Organisationshandbuch der NSDAP von 1937. Für den Durchschnittsbürger waren sie besonders präsent. »Sie waren kleine Hitler\, die im Alltag als kaum kalkulierbare Exponenten der Naziherrschaft unverhofft in Erscheinung treten konnten«\, beschreibt es der Historiker Proske.\nIhre Rolle ging weit über die Partei hinaus\, siehe auch Kapitel »Der kleine Führer« ab S. 34 unserer Schrift.\nkann man auf vielen der Bilder dieser Schrift erkennen: Der NSDAP Kreisleiter in Wetzlar\, Wilhelm Haus\, war körperlich nicht der größte und er litt anscheinend darunter. Die Angst vor mangelndem Respekt kompensierte er laut vieler Zeitzeugen als hysterischer Zeitgenosse\, der sich mit krakeelender Stimme erhoffte\, angemessen Gehör zu finden. Also einer\, den man vielleicht als Psychopath bezeichnen könnte. Eben ein Führer\, wenn auch ein (körperlich) zu klein geratener.\n\nCover des neuen Schriftbandes\n \nUnser Autor Ulrich Mayer\nUlrich Mayer\n\nEr wurde 1941 in Wetzlar geboren. Nach seinem Abitur absolvierte er das Studium für das Lehramt an Volksschulen mit dem Wahlfach Geschichte\, bevor er von 1964 bis 1969 an Schulen unterrichtete. Bis 1976 war er Pädagogischer Mitarbeiter für Didaktik der Geschichte an der Universität Gießen. Sein Studium der Geschichte\, Didaktik der Geschichte\, Religionswissenschaften und Politikwissenschaft schloss er 1977 mit dem M.A. ab. 1976 bis 1995 arbeitete er als Realschullehrer. \nWährend seiner Mitarbeit in der hessischen Lehrerfortbildung beteiligte er sich an wichtigen bildungspolitischen Initiativen und curricularen Anstößen\, und 1985 wurde Mayer an der Universität Gießen mit einer Untersuchung zur Entwicklung der Geschichtsdidaktik und des Geschichtsunterrichts im Zeitraum von 1945 – 1952 beauftragt und promovierte. Von 1995 bis 2006 übte er die Professur für Didaktik der Geschichte an der Universität Kassel aus.\nMayer war langjähriger Mitherausgeber der Zeitschrift »Geschichte lernen« und mehrerer geschichtsdidaktischer Buchreihen sowie Mitherausgeber und Autor anerkannter Lehrwerke für den Geschichtsunterricht. Unter den 190 Veröffentlichungen Mayers erschien 1970 als erste Schrift die 2021 wieder aufgelegte Untersuchung »Das Eindringen des Nationalsozialismus in die Stadt Wetzlar«. \nMayer lebt in seiner Heimatstadt Wetzlar und widmet sich seit mehreren Jahren verstärkt der Erforschung lokaler und regionaler zeitgeschichtlicher Probleme. \nUnser Autor Thomas Welling\nThomas Welling \n\nist Jahrgang 1955 und kommt aus Coesfeld (NRW). Nach dem Abitur studierte er in Gießen die Fächer Anglistik und Politikwissenschaft fürs das Lehramt. \nNach dem II. Staatsexamen 1983 nahm er einen Wechsel in die gewerbliche Wirtschaft mittels einer Ausbildung zum Verlagsbuchhändler vor.\nNach der Lehre arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kollegschulversuch beim Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Soest. Dort betreute er zahlreiche Veröffentlichungen\, die während der Versuchsphase entstanden. Nebenberuflich war er an verschiedenen Volkshochschulen und der Dortmunder Berlitz School tätig\, zog 1990 aus familiären Gründen nach Hessen\, arbeitete in der Druckvorstufe und auch als Layouter. \nAb dem Jahr 2000 ergab sich ein Wechsel in die ursprünglich angestrebte Lehrtätigkeit am Gymnasium »Johanneum« in Herborn\, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2019 als Oberstudienrat die Fächer Englisch und Politik und Wirtschaft unterrichtete. \nIm Jahr 2021 erschien seine Übersetzung der in den USA erschienenen Autobiografie des Holocaust-Überlebenden Abram Korn (Abe‘s Story) unter dem Titel »Wieder Mensch sein« im 52. Band der Mitteilungen des Wetzlarer Geschichtsvereins. \nThomas Welling lebt in Wetzlar und engagiert sich seit seiner Pensionierung u.a. im Verein Wetzlar erinnert\, insbesondere für die englischsprachigen Führungen auf dem Weg der Erinnerung. \nEinladungsflyer zum Download (PDF)Anfahrtsskizze zum Nachbarschaftszentrum (PDF)Gehe zu unserer Vereins-Mitgliederversammlung
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SUMMARY:Gedenken an die Reichspogrome
DESCRIPTION:Anlässlich der reichsweiten Schändung der Synagogen\, der Zerstörung jüdischer Geschäfte und Einrichtungen\, sowie der Verfolgung von jüdischen Mitbürgern während der Reichspogrome im November 1938 wird auch in Wetzlar eine Gedenkfeier ausgerichtet. Sie findet am Ort der ehemaligen Wetzlarer Synagoge in der Pfannenstielsgasse statt\, die in der Nacht zum 10. November 1938 zerstört wurde. Ein Abbrennen des Gebäudes – wie es an vielen anderen Orten geschehen ist – verhinderte der benachbarte Brauereibesitzer Waldschmidt\, der ein Übergreifen des Feuers auf seine Häuser befürchtete. Aber die Zerstörung der Einrichtung sowie der Wohnung des über der Synagoge wohnenden jüdischen Kultusbeamten erfolgte durch die SA. \nDas baufällig gewordene Haus wurde – auf Beschluss des damaligen Magistrats – 1956 abgerissen. Heute befindet sich dort eine Gedenktafel\, vor der die Gedenkfeiern stattfinden. \nDie Gedenkstunde wird gemeinsam gestaltet von der Stadt Wetzlar und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar: \nMo.\, 9. November 2026\nBeginn Uhrzeit wird noch bekannt gegeben\nan der Gedenktafel für die ehemalige Synagoge\nin der Pfannenstielsgasse\n(Rückseite Alloheim Senioren-Residanz »Lahnblick«)\nDas Programm wird noch bekannt gegeben \nAbschließend erfolgt eine \n\nKranzniederlegung\n\nInformationen zur ehemaligen Synagoge in Wetzlar
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SUMMARY:»Weg der Erinnerung« Öffentliche Führung 2027
DESCRIPTION:Weg der Erinnerung\nEine Zeitreise durch das Wetzlar von 1933–1945\nÖffentliche Führung 2027\nAm 8. Mai 1945 kapitulierte die faschistische Wehrmacht. Heute bezeichnet man deshalb den 8. Mai als den »Tag der Befreiung«\, weil hiermit das NS-Regime der Vergangenheit angehörte. Wir möchten deshalb diese öffentliche Führung für interessierte Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2026 in zeitlicher Nähe zum 8. Mai am So.\, den 9. Mai anbieten. \nDer »Weg der Erinnerung« ist eine antifaschistische Stadtführung\, eine Zeitreise zu den Opfern\, zu den Tätern und zu den Ereignissen während der Nazidiktatur. \nDie Führung dauert drei Stunden\, beginnt mit einem Einführungsvortrag im Kulturzentrum FRANZIS und endet nach 15 Stationen am Hausertorstollen. Sie verknüpft das Geschehen in der Stadt Wetzlar mit der reichsweiten Entwicklung zwischen 1933 und 1945 und wird von hierfür eigens qualifizierten Guides (der Begriff »Führer« wäre bei diesem Thema geschmacklos) geleitet. \nTeilnahmemöglichkeit: \nTreffpunkt\nSonntag\, 9. Mai 2027\, Beginn: 14:00 Uhr\nbeim\nKulturzentrum Franzis\nFranziskanerstr. 4–6 | D 35578 Wetzlar. \nDie Teilnahme kostet 8\,–€ pro Person\nJugendliche (ab 14 Jahren)\, Erwerbslose und Vereinsmitglieder von WETZLAR ERINNERT e.V. bzw. Weilburg erinnert e.V. zahlen 4\,– €. \nEintrittspreis bitte abgezählt mitbringen.\nEine Anmeldung ist nicht notwendig\, aber gerne gesehen\ntelefonisch: 06441 – 92 18 40 bzw. —› per Mail\noder am besten mit dem nachfolgenden Formular: \nBitte aktiviere JavaScript in deinem Browser\, um dieses Formular fertigzustellen.Öffentliche Führungen "Weg der Erinnerung" / Datum auswählen *--bitte auswählen -So.\, 09.05.2027 - 14:00 UhrTeilnehmerzahl *Anrede *Vorname *Nachname *BeeinträchtigungenE-Mail-Adresse *E-Mail-AdresseE-Mail bestätigenMobil-Nummer *Weitere AngabenDSGVO-Einverständnis *Ja\, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden\, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage genutzt.Pflichtfelder müssen vor dem Absenden ausgefüllt werden und sind mit einem * gegenzeichnet.WebsiteAbsenden
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LOCATION:Kulturzentrum FRANZIS\, Franziskaner Straße 4-6\, Wetzlar\, Hessen\, 35578\, Deutschland
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