WETZLAR ERINNERT e.V.
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Gegen das Vergessen
Menschen, die von Ihrer Kindheit erzählen

Wir empfinden Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Frieden als Selbstverständlichkeiten in unserer Gesellschaft. Vor 75 Jahren wurden hierfür die Grundlagen geschaffen. Allerdings nicht von den Deutschen, sondern von denjenigen, die den deutschen Faschismus besiegten. Zuvor waren im Namen Deutschlands halb Europa in Schutt und Asche gelegt, Millionen von Menschen ermordet sowie die von der Wehrmacht besetzten Länder ausgeplündert worden. Doch wer von uns kann sich die Lebensverhältnisse noch vorstellen, die damals in Deutschland herrschten? Und wem von uns ist noch bewusst, dass Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Frieden keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern hohe Kulturgüter, die es zu verteidigen gilt?

Das Ende des Zweiten Weltkrieges ist nun 75 Jahre her. Diejenigen, die als Kinder und Jugendliche das Deutschland von 1933 bis 1945 erlebten, sind heute mindestens 80 Jahre alt. Und bald werden keine dieser Zeitzeugen mehr unter uns sein. Deshalb hat es sich WETZLAR ERINNTERT e.V, gemeinsam mit hessencam zur Aufgabe gemacht, die Erlebnisse derjenigen, die als Kinder und Jugendliche in Wetzlar wohnten, per Film festzuhalten. Unser gemeinsames Ziel ist es, diese Filme öffentlich zugänglich zu machen, damit sich auch die nachwachsenden Generationen ein Bild davon machen können, was Faschismus und Krieg bedeuten. Wir finden dies besonders wichtig in einer Zeit, in der Rechtspopulismus und rechte Gewalt stark zugenommen haben.

Wir suchen noch Menschen, die als Kinder oder Jugendliche das Wetzlar von 1933−1945 erlebten und bereit sind, hiervon vor laufender Kamera zu erzählen. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht zu unserem Projekt, unserer Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk, dem Historischen Archiv sowie dem Seniorenbüro der Stadt Wetzlar und der Förderung durch das Bundesprogramm »Demokratie leben!«. Später finden sie hier auch die Filme, die von hessencam produziert werden.

Gedenken an die Reichspogrome in der Pandemie

Ein Rückblick am 9. November 2020 auf das Jahr 1938: „ … unbegreiflich, dass man so mit Menschen umgeht! Ein sehr gelungener Filmbeitrag zum Gedenken in der Pandemie. Der Film zeigt noch einmal mehr, wie wertvoll und drängend es ist, von den noch lebenden Zeitzeugen*innen die Schilderungen medial für die Nachwelt festzuhalten: © hessencam Wetzlar 2020 —› www.hessencam,de

Von |11. November 2020|Kategorien: Aktuelles, Gedenken, Zeitzeugen|Schlagwörter: , , |Kommentare deaktiviert für Gedenken an die Reichspogrome in der Pandemie

Bericht vom Auftakttreffen am 21.09.2020

Zeitzeugen vom Ende des Krieges erzählen! Frauen und Männer, die als Kinder die Nazizeit erlebten, versammelten sich am 21.09.2020 im Nachbarschaftszentrum Niedergirmes Ziel der Veranstaltung war es, die angesprochenen Zeitzeugen*innen mit den Akteuren dieses Projektes bekannt zu machen. Gleichzeitig konnten die Akteure von hessencam und WETZLAR ERINNERT e.V. erfahren, über welche Ereignisse die  Zeitzeugen*innen in den geplanten Interviews berichten könnten. Ein Bericht von Klaus Petri Ein Treffen zum Kennenlernen bildete den Auftakt zum Zeitzeugen/-innen-Projekt des [...]

Von |01. August 2020|Kategorien: Aktuelles, Zeitzeugen|Kommentare deaktiviert für Bericht vom Auftakttreffen am 21.09.2020

Interviews von hessencam

hessencam filmt Sie Junge Menschen befragen Sie zu Ihren Erinnerungen an damals Unter der Anleitung von Joachim Schaefer befragen Sie junge Menschen, die sich in dem Wetzlarer Videoprojekt hessencam engagieren. Je nachdem, was Sie zu berichten haben, werden die Filme länger oder kürzer ausfallen. Vielleicht werden sie auch aufgeteilt. Die Filme sollen dazu dienen, dass sich junge Menschen heute und künftig ein Bild davon machen können, wie Ihre Lebensverhältnisse damals waren. Aber auch darüber, [...]

Von |01. August 2020|Kategorien: Aktuelles, Zeitzeugen|Kommentare deaktiviert für Interviews von hessencam

Konzeption Zeitzeugenbefragung

Projekt: »Gegen das Vergessen« Mediale Erfassung von Zeitzeugen*innenberichten Ausgangssituation: Lange wollte niemand die hören, die von Verbrechen des NS berichten. Und viele von denen, die von den NS-Verbrechen hätten erzählen können, haben erst im hohen Alter den Mut dazu besessen, es zu tun. Das hat die deutsche Nachkriegsgeschichte mehr als 60 Jahre geprägt. Heute sind die Zeitzeugen*innenberichte die Möglichkeit, dass sich jüngere Generationen von etwas für sie kaum noch Vorstellbaren ein Bild machen können. Aber [...]

Von |20. Juli 2020|Kategorien: Aktuelles, Zeitzeugen|Schlagwörter: , |Kommentare deaktiviert für Konzeption Zeitzeugenbefragung

Details
zum Projekt

Zeitzeugenprojekt Werner Zimmermann Teaser 3
Zeitzeugen gesucht
Auftaktveranstaltung 21.09.
hr-Film »1945 und ICH« Teaserbild
75 Jahre seit 1945
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