Heinrich Mootz
verweigerte die Unterordnung in dem völkisch gleichgeschalteten Reich und zahlte mit seinem Leben   

Rosengasse 11 / Ecke Scheunengasse
Altstadt • D 35578 Wetzlar

ACHTUNG: Diese Doppeltafel wird erst noch aufgestellt bis Jahresende 2022.
Die Tafelvorschau ist ein Entwurf

Tafel 15: Zu Erinnerung an Heinrich Mootz und dessen Sohn Heinrich Jacob sowie deren politische Verfolgung
Dort lebte zuletzt der Malermeister Heinrich Mootz (*31.7.1868 † , der als Kommunist im März 1933 mit 65 Jahren als erster in Wetzlar in einem »NS-Schnellgerichtsverfahren« zu einer Woche Haft verurteilt wurde. Sein Sohn Heinrich Jakob Mootz jun. und Schwiegersohn Alfred Roscher kamen nach Verüßung einer »Schutzhaft« zunächst ins Frankfurter Polizeigefängnis »Klapperfeld« und anschließend bis Ende 1935 in das Konzentrationslager Esterwegen. Heinrich Mootz sen. wurde erneut mehrfach verhaftet und verurteilt, zuletzt saß er im Zuchthaus Kasse ein. Am 5. Februar 1937 soll er im »Landeskrankenhaus Kassel an Lungenentzündung verstorben« sein.

Die Doppeltafel hängt an der Straßenecke des Wohnhauses Rosengasse / Scheunengasse an dem Wohnhaus, das dem Malermeister Heinrich Mootz gehörte. Ein Teil seiner Nachkommen lebt bis heute dort.

Die Tafel wurde gestiftet von:

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Informationen zum Malermeister und Kommunisten Heinrich Mootz
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