NS-Rüstungsproduktion
Ausbau des Hausertorstollens und Verlagerung der Produktion unter Tage

ACHTUNG: Diese Tafel wird erst noch aufgestellt bis Ende des Jahres 2022.
Die Tafelvorschau ist ein Entwurf

Tafel 14: Wie man die Rüstungsproduktion aufrecht erhielt, nachdem die Alliierten Deutschland bombardierten
Eine Tafel informiert über die Verlagerung der Produktion aus dem Hausertorwerk in den gegenüberliegenden Stollen. Dieser Stollen wurde bereits 1842 mit dem Ziel der Eisenerzförderung in den Lahnberg getrieben, aber ohne Erz zu finden. Im Januar 1944 wurde der Stollen zu einer umfangreichen Stollenanlage erweitert.

Es entstanden 3 Bereiche:

  1. Produktionsstollen
    Gegenüber dem Hausertorwerk wurde eine Stollenanlage in den Lahnberg getrieben, die große Teile der Bearbeitungsmaschinen aus dem Hausertorwerk aufnehmen konnte.
  2. Schutzbunker
    Gleichzeitig wurde gegenüber der »Eisernen Brücke« (heute Hausertorbrücke) eine Stollenanlage in den Lahnberg getrieben und mit dem Produktionsstollen verbunden. Er diente auch als Schutzbunker bei  Bombenangriffen.
  3. Befehlsstollen
    Der NSDAP-Kreisleiter Haus ließ am Produktionsstollen in Richtung Haarbachstaße eine weitere Stollenanlage mit Ausgang hinter dem »Aldefeldschen Haus« in der Haarbachstraße sprengen mit dem Ziel, für die NSDAP-Kreisleitung (mit Sitz in der Buderus-Villa) die Anlage als bombensicheren Befehlsstollen nutzte zu können.

Die Tafel befindet sich an dem mittleren Stolleneing direkt am Felsrand.

Die Stafel wurde gestiftet von:

Betrachtung der Tafel als PDF
Informationen zu der Rüstungsproduktion im Hausertorstollen
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