WETZLAR ERINNERT e.V.

Ächtung des Völkischen

Für die Ächtung völkischen Gedankengutes Wir – die LAG Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit – setzen uns auf vielfältige Weise fachlich mit der Ideologie und den Ergebnissen der 12 Jahre dauernden Herrschaft des deutschen Faschismus auseinander. Auf Grundlage dieser Kompetenz ergreifen wir diese Initiative und rufen dazu auf, dieser Erklärung beizutreten: »Völkisch« ist nicht irgendein Adjektiv Wer das »Völkische« rehabilitieren will, dem muss unterstellt werden, faschistisches Gedankengut wieder salonfähig zu machen. Es ist die Anbiederung [...]

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GRIPS-Design

Modernisierung unserer Homepages Coaching von Redaktionsteams WETZLAR ERINNERT e.V. konnte mit Hilfe der Wetzlarer Werbeagentur Grips-Design die vom Verein betriebenen Homepages modernisieren und in ein neues Outfit bringen. Es handelt sich um diese, unsere Vereinsseite und eine Informations- und Kommunikationsplattform für die »lokale Partnerschaft für Demokratie Wetzlar | Lahn-Dill-Kreis« im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« Die beiden Seiten werden unabhängig voneinander von zwei verschiedenen Redaktionsgruppen mit Hilfe des CMS-Systems WordPress redaktionell betreut. Die Redakteur*innen [...]

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Film 1945

Weg der Erinnerung Film von der Befreiung Wetzlars am 19.03.1945 Am 29. März 1945 rückten die US-Streitkräfte aus Richtung Braunfels, Weilburg und Dillenburg nach Wetzlar vor und besetzen die Stadt. Filmaufzeichnungen der US-Streitkräfte, die aus Richtung Aßlar / Hermannstein in die Stadt einrückten, dokumentieren die Gefangennahme von Fahnenjunkern, die den Einmarsch über die Bahnhofsstraße in die Innenstadt zu verhindern versuchten sowie befreite Zwangsarbeiter, die u.a. ein Hitlerbild zerstören. Andere Filme zeigen Truppen der 99. [...]

Gruppenführung anfragen

Ihre Gesundheit ist uns wichtig. Wir haben ein Hygienekonzept entwickelt, das je nach den aktuellen Anforderungen angepasst wird. Voraussetzung für die Durchführung einer Gruppenführung ist, dass dieses Hygienekonzept beachtet wird.Geben Sie in diesem Onlineformular die von Ihnen gewünschten Termine und die von uns gewünschten Angaben zur Gruppe ein. Denn um so mehr Kenntnisse wir über Ihre Gruppe haben, desto besser können wir die Führung auf die Bedürfnisse, Interessen und Vorkenntnisse der Gruppe anpassen. Sobald wir [...]

Führung für Multiplikatoren*innen

Wollen Sie unser Projekt anderenorts durchführen oder aufbauen? Dabei können wir helfen! Sie haben Interesse an unserem Projekt gefunden und wollen es an einem anderen Ort durchführen? Dann geben wir Ihnen gerne Starthilfen. Zur ersten Orientierung dient unsere spezielle Führung für Multiplikatoren*innen. Wir sehen die Herausforderung: Die Zeitzeugen*innen von damals sterben aus. Doch wie können wir künftig die NS-Verbrechen und -Völkermord den künftigen Generationen vermitteln und dabei demokratiestärkend das Bewusstsein vermitteln, wachsam zu sein. [...]

Routenplan und Stationsübersicht

Übersicht zu den Stationen Fremdarbeiter und KHD-Maiden: STATION 1 Unterkunftsbaracke der Fa. Leitz Am Kulturzentrum Franzis Franziskanerstaße, Wetzlar Jüdisches Leben und dessen Vernichtung: STATION 2 Alter Jüdischer Friedhof Steighausplatz Eingang: Hinter der Stadtmauer, Wetzlar STATION 3 Ehemalige Synagoge Gedenkort zu den Reichspogromen 1938 Pfannenstielsgasse 8, Wetzlar STATION 4 Schicksal von Salomon Moses Stolpersteine in Wetzlar Pfannenstielsgasse 13, Wetzlar »Arisierung« jüdischen Besitzes STATION 5 Schicksal von Meta Kessler Pferdemetzgerei Kessler Lahnstraße 28, Wetzlar STATION [...]

Station 01 Leitzbaracken

Ab 1940 Unterkunftsbaracke für »Fremdarbeiter« und von Juni 1943 bis März 1945 für KHD-Maiden NS-Beschäftigungssystem Franziskanerstraße 4 Die Fa. Ernst Leitz GmbH produzierte während des Zweiten Weltkrieges Beobachtungs- und Richtgeräte (darunter auch Bildwandler und automatische optische Steuerungen) für Flugabwehrgeschütze und Einzelteile für fremde Firmen. Bereits im Mai 1941 war auf dem Gelände an der »Weiherwiese« (beim heutigen Parkplatz »Avignon-Anlage«) eine 550 m² große Holzbaracke für italienische Arbeitskräfte (»Fremdarbeiter«) der Leitzwerke errichtet worden. Denn die [...]

Station 02 Alter Jüdischer Friedhof

Schändung durch Nutzung der Grabsteine als Treppenstufen für einen Splitterbunker Jüdisches Leben in Wetzlar Steighausplatz Für die Stadt Wetzlar ist bereits mit der »Kaiserurkunde« vom 9. Juli 1277 belegt, dass es in der Stadt Juden – wenn auch nicht in einem eigenen Viertel – gegeben hat. Spätestens seit dem Ende des 17. Jahrhunderts hatten die Wetzlarer Juden einen eigenen Friedhof. Er lag – bezeichnenderweise am Rande der Stadt – im »Zwinger« inmitten der hier [...]

Station 03 Ehemalige Synagoge

Die Ereignisse zur Reichspogromnacht Jüdisches Leben in Wetzlar Pfannenstielsgasse (Gedenkort für die Synagoge) 1925 hatte die Stadt Wetzlar 16.482 Einwohner davon 13.518 Protestanten 2.500 Katholiken 13 sonstige Christen 148 Juden Die jüdische Gemeinde war relativ homogen und gut integriert. Sie bestand überwiegend aus Händlern und Gewerbetreibenden und ihren Familien. Ihre Beträume befanden sich in Privathäusern, und erst 1755/56 konnte die jüdische Gemeinde nach einem vor dem Reichskammergericht gegen den Magistrat der Stadt [...]

Station 04 Salomon Moses

Verschleppung in das KZ-Buchenwald Verlegung von »Stolpersteinen« in Wetzlar Pfannenstielsgasse 13 »Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.« Dieser Satz stammt von dem Kölner Künstler Gunter Demnig, der seit dem Jahr 2000 »Stolpersteine« vor den Häusern von Nazi-Opfern verlegt. Mehr als 40.000 Steine in über 750 Städten und Gemeinden und über 15 weiteren europäischen Ländern erinnern seitdem an die deportierten und ermordeten Menschen. Dennoch bleiben die »Stolpersteine« umstritten. In München z.B. [...]

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